Rechte und Pflichten

Schulpflicht 

Die Schulpflicht dauert elf Jahre und kann durch den Besuch einer öffentlichen Schule, einer Privatschule oder durch Privatunterricht erfüllt werden. Die Eltern melden dem Schulsekretariat, wenn sie ihr Kind privat und auf eigene Kosten beschulen lassen wollen. 


Kostenlose öffentliche Schule 

Der Unterricht an der öffentlichen Schule des Wohnortes ist unentgeltlich. Auch die Kosten für zusätzliche Stunden und Therapien werden, wenn sie von der Schulleitung angeordnet worden sind, durch die Sekundarschulgemeinde getragen. Ebenso werden alle Lehrmittel und einige Schulmaterialien von der Schule angeschafft und den Schülerinnen und Schülern gratis abgegeben oder geliehen. Die Jugendlichen haften indes für verlorenes oder mutwillig beschädigtes Material. 

An die Beschulung in einer privaten Sekundarschule wie St. Katharina Wil leistet die Sekundarschulgemeinde keine Beiträge an das Schulgeld und übernimmt auch keine Kosten für das Schulmaterial. Erfolgt die Beschulung in einer Sporttagesschule, so trägt der Kanton die Schulgelder, sofern es eine thurgauische Sekundarschule ist oder eine interkantonale Vereinbarung besteht. 


Schulweg 

Der Schulweg liegt gemäss kantonaler Gesetzgebung über die Volksschule in der Verantwortung der Eltern. 

Die Schülerinnen und Schüler dürfen mit dem Fahrrad zum Ägelsee fahren. Die Eltern sind angehalten, ein spezielles Augenmerk auf ein verkehrstaugliches Fahrrad zu legen, damit die Schulzeit auch eine unfallfreie Zeit ist. 

Die Schule unterstützt die Eltern in ihren Bemühungen: Am Ägelsee wird jährlich alternierend eine Fahrradkontrolle und ein Verkehrsunterricht in Zusammenarbeit mit dem Instruktionsdienst der Kantonspolizei Thurgau durchgeführt. 


Wohnortwechsel 

Neuzuzüger melden sich möglichst frühzeitig beim Schulsekretariat. Es ist wünschenswert, dass die Eltern mit der Schulleitung und mit der entsprechenden Lehrperson Kontakt aufnehmen. Bei einem Wegzug teilen Sie dies möglichst früh der Klassenlehrperson und dem Schulsekretariat mit. Die Schule schickt notwendige Unterlagen an den neuen Schulort und erteilt bei Bedarf ergänzende Informationen. 


Versicherung 

Die Verantwortung für den Abschluss einer Versicherung von Unfall- und Haftpflichtschäden liegt bei den Eltern. 

Die Schulbehörde hat dennoch eine kollektive Unfallversicherung für Schülerinnen und Schüler abgeschlossen. Diese Versicherung ersetzt indes keinesfalls die Unfallversicherung der Eltern und ist deshalb auch nur als Ergänzungsversicherung zu verstehen.