Sommerlager in Broc

 

Die Lernenden der 3. Oberstufe verbringen ihr Sommerlager in Broc




Eine problemlose Anreise mit dem Zug führte uns am Vormittag in die Westschweiz. Der kurze Fussweg zu unserem Lagerhaus vom Bahnhof Broc war eigentlich keine Herausforderung – nur die Lagerteilnehmer(innen) mit den grösseren Koffern kamen etwas ausser Puste.

Das Lagerhaus mit seinem grossen Umschwung lud von Beginn an zum Verweilen ein, die Tischtennisecke und der Fussballplatz wurden sofort in Beschlag genommen. Leider mussten wir das gesellige Spiel für einen Foto-OL unterbrechen. In Kleingruppen erkundeten wir das Städtchen Broc und lernten dabei alle Leiter des Lagers kennen, welche alle einen Posten betreuten.

Für die Zubereitung des Abendessens wurde die Klasse 3a eingeteilt, welche ihre Aufgabe perfekt erledigte.

Den Dessert nahmen wir jedoch nicht im Speisesaal ein; damit wir die Gegend südlich des Lagerhauses auch am ersten Tag noch erkundeten, unternahmen wir einen Abendspaziergang zum nahegelegenen Fluss zu einer idyllischen Feuerstelle, bei welcher wir den ersten Lagertag ausklingen liessen.



Wearebles Competition 

Im Zeitalter der tragbaren Schrittzähler wird verglichen das Erreichen der 10`000 Schrittmarke ist etwas alltägliches, umso mehr freut man sich auf einen Tag, an dem man eine besonders hohe Schrittzahl erreichen kann und diese dann mit einer Parallelgruppe vergleichen kann. So wie heute: Zwei Wanderungen standen den Schülerinnen und Schülern im Sommerlager in Broc zur Wahl. Sportlich auf den Hausberg der Region, den Moléson, oder gemütlich um einen Teil des Greyerzersees. 1000 Höhenmeter gegen 20 km Rundweg. Welche Gruppe wird es auf mehr Schritte bringen? Zum Frühstück wurde geschätzt und gemutmasst –Beim Abendessen herrschte dann Klarheit: 33`000 Schritte auf den Moléson –32300 Schritte um den Greyerzersee von Broc nach Corbielles und zurück. Aber eigentlich sollte man den technischen Geräten in einem Lager, in dem die Nutzung von elektronischen Geräten auf 30 Minuten pro Tag beschränkt ist, keine allzu grosse Bedeutung beimessen.  

Schliesslich waren es einfach zwei wunderschöne Wanderungen, bei denen man das Flair der Regionbei herrlichem Wetter erlebte.  

Den Tag liessen wir wahlweise bei Spielen ums Haus oder einem gemütlichen Feuer am Fluss ausklingen. 



Mittwoch - Programm à la carte 

Schloss Gruyère, Electrobroc, Schaukäserei la Gruyère oder die berühmte Schokoladenfabrik von Cailler standen am Vormittag zur Wahl. Ein kulturelles Programm im Ausgleich zu den tollen und strengen Wanderungen vom Vortag.  
Mit verschiedenen Eindrücken aus den vier Aktivitäten trafen wir uns am Mittag wieder zum Mittagessen im Lagerhaus. „Spaghettata“ setzte die Wahlmöglichkeiten des Tages fort. Nach der obligaten Mittagspause nutzten wir die Möglichkeit des nahegelegenen Schwimmbads und genossen das schöne Wetter. Um der italienischen Küche treu zu bleiben, zauberten die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe der Kochleiterinnen feine Pizzas auf den Tisch. 



Donnerstag: Stand up…

Stand up, for the champions… Alle 3.Klässler können jetzt Stand up paddeln. Die Wassersportschule “Alpha Surf” in Estavayer-le-Lac schaffte es, alle Jugendlichen nach einer 15 minütigen Schulung in die Kunst des Stand up Paddelns einzuweisen. Bei schönstem Wetter begannen wir die ersten Ausfahrten auf dem Neuenburger See, begleitet von den Kanuten, welche in der zweiten Runde ihr Geschick auf den wackeligen Brettern versuchen durften. Bereits nach einer halben Stunde hat sich am Himmel ein Gewitter abgezeichnet, was uns dazu gezwungen hat, den Turnus Schwimmen – Kanu fahren – Stand up Paddeln zu kürzen. Gerade rechtzeitig sind unsere letzten Wassersportler aus dem Wasser gekommen, bevor die Wellen zu stark geworden und uns alle weit auf den See hinausgetrieben hätten. Das Programm wurde kurzerhand abgeändert und wir machten uns bei Wind und Regen auf den Weg zum Bahnhof, wo wir uns mit wärmenden Selecta-Getränken eingedeckt haben und trotz nasser Kleider in guter Stimmung auf den Zug warteten. Nach einer zweieinhalbstündigen Heimfahrt liessen wir nach leckeren Grilladen das Lager mit Fotos revue-passieren.



Freitag:

Nach einem letzten, leckeren Frühstück haben sich alle Klassen an die Grobreinigung des Lagerhauses gemacht. Punkt neun Uhr nahmen wir Abschied von unserer Unterkunft, in der Hoffnung, alle unsere Sachen eingepackt zu haben. Noch ein letztes Mal unternahmen wir den Fussmarsch nach Broc Village, wo wir den Zug nach Bulle bestiegen, um weiter ins Papiliorama in Kerzers zu gelangen. Nach einer kleinen Stärkung besichtigten wir klassenweise das Nocturama mit seiner Fledermaushöhle, den Jungle Treck, sowie das Schmetterlingshaus mit seinen atemberaubenden Sommervögeln. Endlich gab es auch für die Schüler die Gelegenheit, etwas auf eigene Faust zu 'krömeln'. Mit dem Besuch in Kerzers neigte sich eine erlebnis- und abwechslungsreiche Lagerwoche dem Ende zu. Nur noch ein paar Kilometer trennten uns von Zürich, wo die Schüler ihre Handys wieder dauerhaft in Besitz nehmen konnten! Wohlbehalten, aber auch etwas müde, erreichten wir den Hauptbahnhof Wil. Die Lehrpersonen danken den Schülern und wünschen ihnen ein erholsames Wochenende!