Zweites Elternforum durchgeführt

 

Seit dem ersten Elternforum Anfang 2013 wurden Kommunikationsgefässe optimiert oder neu geschaffen. Vier Jahre später wurde im Sinne der Qualitätssicherung und -entwicklung eine erneute Standortbestimmung vorgenommen. Rund 30 Personen haben am zweiten Elternforum die Möglichkeit genutzt, ihre Anliegen direkt einzubringen.



Alle Beteiligten sind sich einigt: Eine offene vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Schule und den Eltern ist ein zentraler Baustein für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler. Das Qualitätskonzept sieht denn auch vor, Informations- und Kooperationsgefässe zu institutionalisieren, um die Eltern als Kooperationspartner der Schule zu gewinnen.

Grosse Zufriedenheit

Die Bedürfnisabklärung am Elternforum Ende November 2017 zeigte erfreulicherweise, dass die Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen für den Schulbetrieb am Ägelsee und den Eltern übereinstimmend bereits als sehr gut beurteilt wurde. Damit bestätigte sich auch die Einschätzung der externen Evaluatoren anlässlich der umfassenden Schulevaluation vom Herbst 2015. Revolutionäre Bedürfnisse sind nicht aufgetaucht. Dennoch wurden da und dort Wünsche eingebracht und Optimierungspotenzial geortet.

Massnahmen weiterführen

In den vergangenen Jahren wurden sukzessive zahlreiche Neuerungen und Optimierungen vorgenommen: Zum einen betraf dies das Bedürfnis einer verbesserten Kommunikation bezüglich der Lern- und Leistungssituation des eigenen Kindes, nämlich rechtzeitig und regelmässig über Verhalten, Noten, Lernziele, Hausaufgaben etc. informiert zu sein. Zum anderen werden aufgrund der damals vorgebrachten Anregung der Eltern je Schuljahr zwei pädagogische Themenabende mit aktuellen Anliegen an der Schnittstelle von Bildung und Erziehung durchgeführt. Alle bisher erfolgten Massnahmen wurden denn auch positiv gewürdigt und werden weitergeführt.

Betreute Hausaufgabenzeit

Der Wunsch zahlreicher Eltern nach einer betreuten Hausaufgabenzeit ist mit der Umsetzung des Konzepts für das Eigenverantwortliche Lernen bereits erfüllt. Zusätzlich wurde im November 2017 das freiwillige Lernangebot „Help-Line“ initiiert mit dem Ziel, dass sich Schülerinnen und Schüler gegenseitig unterstützen. Wir haben im Dezember-Newsletter 2017 ausführlich darüber berichtet.

Niederschwelliger Austausch

Das Bedürfnis nach einer ungezwungenen und somit ganz niederschwelligen Kommunikations- und Austauschmöglichkeit zwischen den Eltern und den Lehrpersonen wird aufgenommen. Es ist im Sinne einer Pilotphase geplant, dass die Klassen- und Fachlehrpersonen jedes Jahrgangsteam pro Schuljahr individuell eine Plattform dazu schaffen. Der Anlass ist für die Eltern freiwillig. Demgegenüber wird erwartet, dass die Eltern auch an den offiziellen Elternabenden der 1. und 2. Sek teilnehmen. Vor allem der Elternabend zum Thema Berufswahl hat neu obligatorischen Charakter.

Mitwirkung Eltern

Wie schon am ersten Elternforum wurde wiederum die Frage diskutiert, wie das Potenzial der Eltern als Fachpersonen z.B. im Bewerbungsprozess oder in spezifischen Fachbereichen genutzt werden kann und soll. Das Angebot der Eltern wird im Hinblick auf die Workshops in der Projektwoche Mitte Mai 2018 aufgenommen. Zu gegebener Zeit werden Eltern brieflich dazu eingeladen.

Geschlechtsspezifische Angebote

Im Rahmen des Elternforums kam von Einzelnen auch die Frage auf, wie sich der Ägelsee zu geschlechtergetrennten Angeboten stellt. Die Sekundarschule Ägelsee bekennt sich grundsätzlich zu einer koedukativen Beschulung von Knaben und Mädchen. Bereits heute bestehen indes auch einige geschlechterspezifischen Angebote: So wird das Turnen getrennt unterrichtet und im Kursprogramm (Wahlpflicht- und Freifachangebot) finden sich spezifische Kurse wie Selbstverteidigung für Mädchen oder Bodyforming etc. Auch der Sexualunterricht wird teilweise nach Geschlechtern getrennt unterrichtet. Diese Angebote werden beibehalten und können in spezifischen Bereichen auch ausgebaut werden. Am Grundsatz einer koedukativen Beschulung ändert sich indes auch künftig nichts.